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Darmzentrum

aktives Mitglied des Westdeutschen Darm-Centrums (WDC)

Zur Entstehung des Darmzentrums:
Im Februar 2004 entschlossen sich Dr. Sabine Redemann (Chefärztin der Abteilung Innere Medizin II / Gastroenterologie) und Dr. Andreas Wallasch (Chefarzt der Abteilung für Viszeral- und minimal-invasive Chirurgie), Patienten mit Erkrankungen des Bauchraumes gemeinsam und in enger Abstimmung zu behandeln.

So entstand eine „Bauchstation“, auf der sowohl internistische als auch chirurgische Patienten betreut und interdisziplinär behandelt werden. Dieses Konzept hat sich bewährt und bisher schon zahlreiche stationäre Patienten durch das Krankenhaus geführt.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist das „Darmzentrum Menden“ entstanden, wo man sich schwerpunktmäßig mit allen Erkrankungen des gesamten Magen-Darmtraktes beschäftigt – von der Speiseröhre bis zum Enddarm.

Inzwischen haben sich die Abteilungen des St. Vincenz-Krankenhauses Menden und des St. Elisabeth-Hospitals Iserlohn zum Kooperativen Darmzentrum Iserlohn – Menden – Balve zusammengeschlossen. Speziell auf die Behandlung des Dick- und Enddarmkrebses hat man sich hier in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachleuten besonders konzentriert. Die Angliederung an das Westdeutsche Darmzentrum soll dabei eine noch höhere Qualitätssicherung und Effizienz der Behandlungen bewirken.

Das Westdeutsche Darmzentrum überprüft Qualitätsvorgaben und legt Maßstäbe für das Qualitätsmanagement fest. Die technische Ausstattung ist ebenso vorgegeben, wie die Mindestzahl an Eingriffen. Systematisch werden die Therapie und der Erfolg dokumentiert und mit Behandlungsdaten anderer Zentren verglichen. Der gesamte Verlauf, von der Vorsorge über die Operation bis hin zur Nachsorge, wird zentral und genau erfasst. So entsteht eine enge Kooperation von niedergelassenen Ärzten, weiteren Fachleuten und dem Krankenhaus, zum Vorteil des Patienten.

Was leistet das Darmzentrum noch?

  • Diagnostik und Therapie von bösartigen Erkrankungen des Magens, des Dick- und Enddarmes nach aktuellen, wissenschaftlichen Leitlinien in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kollegen (Radiologe, Onkologe)
  • Individuelle Therapiekonzepte unter Berücksichtigung der Strahlen- und Chemotherapie
  • Maßgeschneiderte Operationsverfahren in Abhängigkeit vom Befund (per Darmspiegelung, Schlüssellochchirurgie, offen-chirurgisch).
  • Behandlung bei Problemen während der Chemo- und Strahlentherapie.
  • Diagnostik und Therapie bei Veränderungen an Leber, Gallenblase und Gallengängen sowie Bauchspeicheldrüse
  • Entscheidungshilfen bei Sodbrennen (Refluxkrankheit) mit der Frage nach Operationsmöglichkeiten (Schlüssellochchirurgie)

Welche Vorteile hat der Patient?

  • schnelle Diagnostik und Therapie / Operationsentscheidung durch enge Zusammenarbeit und gemeinsame Visite der Neuaufnahmen sowie tägliche Besprechung von Problempatienten
  • gemeinsame Beurteilung von Befunden bereits bei ambulanten Patienten und Therapieplanung
  • keine zeitliche Verzögerung bei Notfallpatienten
  • gemeinsame Behandlung auf der Bauchstation mit wöchentlicher, gemeinsamer Visite aller Patienten
  • individuelle Therapiemöglichkeiten unter Berücksichtigung aller technischen Möglichkeiten

Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne!

Chefärztin Dr. med. Sabine Redemann
Innere Medizin II / Gastroenterologie
e-mail:s.redemann@kkimk.de

Sekretariat: (02373) 168-1601
Fax: (02373) 168-1602

Chefarzt Dr. med. Andreas Wallasch
Allgemein-, Viszeral- und minimal-invasive Chirurgie
e-mail:a.wallasch@kkimk.de

Oberarzt Michael Lingen
e-mail:m.lingen@kkimk.de

Sekretariat: (02373) 168-1201
Fax: (02373) 168-1202

Flyer Darmzentrum (PDF, 370 Kb)