Menu
Start > Allgemein > Darmkrebs – die stille Erkrankung! Gehen Sie zur Vorsorge!
18. März 2021

Darmkrebs – die stille Erkrankung! Gehen Sie zur Vorsorge!

Früh erkannt ist Darmkrebs heilbar. Katholische Kliniken im Märkischen Kreis raten, jetzt zur Vorsorge zu gehen.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten einfach vorher einen Termin gemacht! Bei keiner Krebserkrankung ist dieser Satz von so großer Bedeutung, wie beim Darmkrebs. Bis Symptome spürbar sind, können bis zu zehn Jahre vergehen. „Was viele unterschätzen: Im frühen Stadium ist die Erkrankung aber heilbar“, sagt Dr. Sabine Redemann, Chefärztin der Inneren Medizin und Gastroenterologie im Mendener St. Vincenz Krankenhaus.

Über Jahrzehnte lange Erfahrung verfügt das zertifizierte Darmzentrum der Katholischen Klinken im Märkischen Kreis (KKiMK). Im St. Vincenz Krankenhaus in Menden sind Krebsvorsorgen unter der Leitung von Dr. Sabine Redemann und im St. Elisabeth Hospital unter der Leitung von Dr. Hans-Dieter Kloft gängige Praxis. Durch die Kooperation der Standorte Iserlohn und Menden finden gemeinsame Visiten von Internisten und Chirurgen seit 2004 statt. „Kurze Wege und eine direkte Abstimmung werden ermöglicht, so dass schnellere Diagnosen gestellt und in der Regel lange Wartezeiten verhindert werden können“, sagt Redemann. Zudem ist das Darmzentrum seit dem Jahr 2011 für gute Ergebnisse und Leistungen mit dem Gütesiegel des Westdeutschen Darm Centrums (WDC) ausgezeichnet.

Für die KKiMK ist die Vorsorge Routine

Jährlich werden mehr als 4.866-mal Darmspiegelungen in diesem Darmzentrum durchgeführt. Hinzukommen 237 Polypentfernungen und rund 6.000 stationäre Patienten pro Jahr. Spiegelungen, bei denen Gewebeproben entnommen, Polypen entfernt werden und bei bösartigen Geweben eine enge Kooperation zwischen Magen-/Darmspezialisten und Bauchchirurgen erfolgen, finden an beiden Standorten täglich nach Vereinbarung statt.

Deutschlandweit liegen die jährlichen Neuerkrankungen an Darmkrebs aktuell bei 61.020 Menschen. Weltweit sind es sogar 100.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Diese Leiden des Dick- und Enddarms stellen die zweithäufigste Gruppe der Krebserkrankungen dar, an der jährlich ca. 25.000 Patienten in Deutschland sterben. Dabei kann kaum eine Krebserkrankung so effektiv verhütet und behandelt werden wie diese. Durch eine frühzeitige Vorsorge könnten nahezu alle Fälle verhindert oder sogar geheilt werden.

Zudem steht der Monat März zum 20. Mal im Zeichen des Darmkrebs. Dies ist eine Initiative der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs e.V. Nach dem Motto #PRÄVENTIOPHOBIE Wenn die Angst vor der Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs, wird der Monat März seit 2002 genutzt, um auf die Bedeutsamkeit der Darmkrebsvorsorge aufmerksam zu machen.

Trotz Corona sollte die Vorsorge nicht ausbleiben

Der Schutz der Patienten in Zeiten von Corona steht bei der KKiMK an oberster Stelle. „Bei uns sind umfangreiche Hygienekonzepte Grundlage aller Untersuchungen, so dass Sie als Patient auch in den jetzigen Zeiten nicht auf Ihre Vorsorge verzichten sollten und dies auch nicht aufgrund der Angst vor einer Ansteckung müssen“, sagt Hans-Dieter Kloft.

Bei Fragen zur Terminabsprache oder zu weiteren Informationen finden Sie hier die entsprechenden Kontaktdaten.

St. Elisabeth Hospital Iserlohn
Sekretariat Dr. med. Hans-Dieter Kloft
T (02371) 78 1171

St. Vincenz Krankenhaus Menden
Sekretariat Dr. med. Sabine Redemann
T (02373) 168 1601