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11. Mai 2018

Vortrag “Muss es immer eine Knieprothese sein?” am 6. Juni 2018

Prof. Dr. Stefan Esenwein lädt zur Vortragsveranstaltung nach Iserlohn ein.

„Das hätte ich schon viel eher machen sollen“ – Sätze wie diese hört Prof. Dr. Stefan Esenwein, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Hospital nur allzu oft. Zu viele Patienten haderten lange Jahre mit ihrem schmerzenden Knie, anstatt sich rechtzeitig mit einer geeigneten Therapie auseinanderzusetzen. Neben dem Gelenkersatz sind in manchen Fällen auch knorpelerhaltende Operationen angezeigt.

Bei einer dieser Therapien, auf die sich Prof. Esenwein unter anderem spezialisiert hat, wird eine Art „Pflasterstein-Technik“ angewendet. Dabei wird an der schadhaften Knorpelstelle ein zuvor an anderer Stelle am Kniegelenk entnommener „Dübel“ eingesetzt.

Bei größeren Knorpeldefekten kann die Transplantation körpereigener und im Labor gezüchteter Knorpelzellen zum Einsatz kommen, die Prof. Esenwein seit gut drei Jahren im Elisabeth Hospital durchführt.

Thematisch stellt Prof. Esenwein bei seinem Vortrag die Möglichkeiten der endoprothetischen Versorgung und biologische Arthrosetherapieformen vor. „Ich bin ich sicher, dass ich den Besuchern schon während des Vortrags viele Ängste nehmen kann.“

Die Vortragsveranstaltung „Muss es immer eine Knieprothese sein?“ findet am Mittwoch, 6. Juni 2018, um 17 Uhr im St. Elisabeth Hospital (Aula, 5. Etage) statt. Der Eintritt ist frei.